Freitag, 21.11.2003 · 20 Uhr Eintritt: 9.-/ 7.-EUR

Stora Enso präsentiert

Arkadas

€urotika

„Da wären sie also endlich im Speidlerhaus, putzmunter und aufgeräumt, die Putzfrauen vom Arkadas -Theater.
1993 startete das Erfolgs-Projekt „Putzfrauen-Kabarett“ mit dem Programm „Die Türkinnen kommen“. In Zwei-Jahres-Abständen folgten die Programme „Gemein sind wir deutsch“, „Die Heinzelmädchen von Köln“ und „Scharfe Rosinen“. Aus den anfänglich mit Besen und Scheuerlappen bewaffneten Putzfrauen, die angetreten waren, dem deutschen Mann „willig, billig, besenrein“ zu dienen, sind im Laufe der Jahre selbstbewusste Migrantinnen geworden, deren Kommentare zum Zeitgeschehen nichts an spitzzüngiger Frechheit und charmantem Witz eingebüßt haben.
Und nun das Jubiläumsprogramm €urotika: vier Frauen in der Psychotherapie, in der sie von „mediterroristischem Mamma-mia-Syndrom“ und „neogriechischer Gastritis“ geheilt werden sollen.

Über “tibetische Meditation” gelangen sie zu tiefschürfenden Erkenntnissen Männerphantasien

In der „Identitätssuche“ wirft Sati Arslan Frösche an die Wand, um einen Prinzen zu ergattern

Afagh Esmailzadeh rechnet in „Mutterschößling“ mit Schwiegermüttern ab

In „Bebilderungen“ zappt sich Asin Esmailzadeh durch 101 Leben im TV

Bei Figen Canatalays „Familien-Therapie“ geht es um ausgesprochen Unaussprechliches


Der erste Teil endet in autogenem Gähnen. Garant dafür, dass dabei nicht auch im Publikum das große Gähnen aufkommt, ist alte Kabarett-Hase Rainer Hannemann, der als Texter und Regisseur von Beginn an alle Programme betreut und das temperamentvolle Ensemble der singenden, tanzenden und radebrechenden “Putzfrauen” zu einer der meistgefragten Kabarett-Gruppen in Deutschland geformt hat.